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Justizvollzugsanstalt München erhöht Sicherheit durch umfangreiche Modernisierungsmaßnahmen

In der Justizvollzugsanstalt München Stadelheim werden verschiedene Maßnahmen zur Verbesserung der Sicherheit der Justizvollzugsanstalt durchgeführt. Die Maßnahmen, die vom Bayerischen Staatsministerium der Justiz in Auftrag gegeben wurden, umfassten die Erneuerung der Außenumwehrung und der Videoüberwachungsanlage sowie den Wechsel von Zylinderschließungen auf Motorschlösser mit Transpondern in großen Bereichen der Anstalt.

"Die Sicherheit unserer Justizvollzugsanstalten hat oberste Priorität", sagt Ltd. BD Eberhard Schmid, Leiter des Staatlichen Bauamts München 1. "Mit diesen Maßnahmen haben wir die JVA München auf den neuesten Stand der Sicherheitstechnik gebracht und damit einen wichtigen Beitrag zur Sicherheit von Personal und Insassen geleistet."

Die Umwehrungsmauer aus dem Jahr 1965 wurde auf der Grundlage erstellter Gutachten saniert und die Beleuchtungsanlage für den neu definierten Sicherheitsstreifen zwischen Mauer und neuem Zaun sowie für das anstaltsseitige Zaunvorfeld erneuert. Ein neuer Sicherheitszaun nach neuesten Erkenntnissen der Sicherheitstechnik wurde mit geringerem Abstand zur Mauer errichtet, einschließlich einer neuen Zaundetektion.

Die Videoüberwachungsanlage wurde sowohl im Außenbereich an Fassaden und Freiflächen als auch in Innenbereichen erneuert und ergänzt. Die Haupttorwache und die Sicherheitszentrale wurden umgebaut und saniert, einschließlich der vollständigen Erneuerung der zugehörigen technischen Gebäudeausrüstung.

"Mit dem Einbau der neuen elektrotechnischen Anlagen verfügt die JVA München nun über eines der modernsten sicherheitstechnischen Überwachungssysteme in Europa", fügt Ltd. BD Schmid hinzu.

Die Bauarbeiten begannen im Herbst 2016 und wurden im Winter 2024 abgeschlossen. Die Kosten für das Projekt belaufen sich auf 33,86 Millionen Euro.