Sanierung des Schmuckhofs – Modernisierung einer historischen Kulturlandschaft
„Die Sanierung des Schmuckhofs ist ein zentrales Element unserer Strategie, historische Bausubstanz zu erhalten und zugleich zukunftsfähig zu machen.“
Der Schmuckhof des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft, Forsten und Tourismus wird ab März 2026 umfassend saniert, um die durch Wasser- und Frostschäden entstandenen baulichen Mängel zu beheben sowie den barrierefreien Zugang zur Kantine zu gewährleisten. Die Maßnahme umfasst den Rückbau von Schutzbeton und Bodenbelägen, die Erneuerung der Abdichtung, den Austausch von beschädigten Kalksteinpflaster durch hellen Granit sowie die Erneuerung aller Bodenabläufe. Die Bauarbeiten für die Erneuerung der Abdichtung und der Bodenbeläge im Hof erstreckt sich über rund 14 Monate; im Anschluss folgt die Fassadensanierung mit einer geplanten Dauer von etwa 11 Monaten. Ziel ist die nachhaltige Sicherung der historischen Bausubstanz und die technische sowie funktionale Modernisierung des denkmalgeschützten Schmuckhofs.
Eberhard Schmid, Leiter des Staatlichen Bauamt München 1, betont: „Die Sanierung des Schmuckhofs ist ein zentrales Element unserer Strategie, historische Gebäude gleichzeitig zu erhalten und zukunftsfähig zu machen.“ Neben der Erneuerung der Abdichtung werden ein Plattformlift für barrierefreien Zugang, ein modernes LED‑Beleuchtungskonzept, Steckdosen und Lautsprecheranschlüsse für Veranstaltungen sowie überarbeitete Zugangstüren installiert. Der Brunnen wird demontiert, gereinigt und wieder aufgebaut. Langfristig sind die energetische Sanierung des Arkadengangs, die Fassadensanierung und eine Begrünung des Hofes vorgesehen.
Durch die Maßnahmen profitieren Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen sowie die Verwaltung von einem sichereren, barrierefreien und energieeffizienten Umfeld. Die modernisierten Räumlichkeiten ermöglichen zudem eine verbesserte Nutzung für Veranstaltungen und gastronomische Angebote.
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